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Geschichten


Kreatives Marketing - eine Anekdote für Selbständige
Eine kreative Frau und ein humorvoller Mann betreiben ein Schuhgeschäft in einem nur einstöckigen Haus. Die Grundstücke rechts und links von diesem Geschäft sind noch frei. Eines Tages beginnt ein Bau auf dem linken freien Grundstück - und innerhalb weniger Wochen steht dort ein 4-stöckiges Schuhgeschäft. Zur Eröffnung hängt ein riesiges Banner über die gesamte Vorderseite dieses neuen Gebäudes: Jetzt alles 30% günstiger! Doch noch schwieriger: auch auf dem rechten freien Grundstück entsteht nun innerhalb kurzer Zeit ein neues Schuhgeschäft. Mit 6 Stockwerken! Ein riesiges Banner wird über diese 6 Stockwerke gehängt: 40-50% günstiger, mach dein Schnäppchen hier! Die Frau und der Mann beraten sich, was zu tun ist - und entscheiden sich auch für ein Banner auf ihrem Gebäude. Ab dem nächsten Tag ist ihr Schuhgeschäft permanent voll besucht. Auf ihrem Banner steht einfach: Haupteingang.



86.400 Euro
Stell dir vor: Du hast bei einem Wettbewerb den folgenden Preis gewonnen:
Jeden Morgen stellt dir die Bank 86.400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung.
Doch dieses Spiel hat gewisse Regeln: Die erste Regel lautet: Alles, was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, du kannst das Geld nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, stellt dir die Bank erneut 86.400 Euro für den kommenden Tag auf deinem Konto zur Verfügung.
Die zweite Regel ist: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen, und du bekommst kein neues mehr.
Was würdest du tun? Du würdest dir alles kaufen, was du möchtest? Nicht nur für dich selbst, auch für alle anderen Menschen, die du liebst? In jedem Fall aber würdest du versuchen, jeden Cent so auszugeben, dass du ihn bestmöglich nutzt und so viele Menschen, die du liebst, mit glücklich zu machen, oder?
Weißt du, dieses Spiel ist die Realität, (dein Alltag). Jeder von uns hat so eine Bank. Wir sehen sie nur nicht, denn die Bank ist die Zeit. Es ist die Lebensbank. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt, und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gut geschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.
Also... lebe dein Leben! Trage deine Werte in dir! Lebe dein Leben mit Liebe und gib so viel du kannst anderen davon

Wo ist der Ozean
Ein junger Fisch schwamm irgendwo im Ozean. Als er auf einen anderen Fisch traf, fragte er ihn:
„Entschuldige bitte, du bist so viel älter und erfahrener als ich, vielleicht kannst du mir weiterhelfen. Sag mir doch, wo ich die Sache finden kann, die man Ozean nennt? Ich habe bisher überall vergeblich danach gesucht.“
„Der Ozean“, sagte der ältere Fisch, „ist das, worin du jetzt gerade schwimmst.“
„Das? Aber das ist doch nur Wasser. Ich suche doch den Ozean!“ rief der junge Fisch enttäuscht und schwamm davon, um anderswo weiterzusuchen.
Anthony de Mello, Gib deiner Seele Zeit, Herder, 1999

Die Schnur
Es war einmal ein indischer König namens Akbar.
Eines Tages spannte er eine Schnur und forderte seine Minister auf: Schneidet diese Schnur nicht ab, verknotet sie nicht, doch verkürzt sie auf eine andere Art und Weise. Die Minister dachten lange nach, kamen aber zu keinem Ergebnis. Schließlich stand einer der weisesten Männer auf und spannte eine längere Schnur daneben. Durch diese zweite, längere Schnur wurde die erste automatisch verkürzt, ohne jedoch verknotet oder abgeschnitten zu werden.

Da sagte König Akbar:
So sollten auch wir die Meinung eines anderen weder umbiegen noch beschneiden, sondern nur unsere eigene Schnur daneben spannen. Dann mögen die anderen selbst entscheiden, was länger oder kürzer – was besser oder schlechter ist.

Löwenzahn
Ein Mann entschloss sich, einen Blumengarten anzulegen. Er bereitete den Boden vor und pflanzte die Samen vieler wunderschöner Blumen ein. Doch als sie aufgingen, füllte sich sein Garten nicht nur mit seinen ausgewählten Blumen, sondern überall wucherte Löwenzahn.
Er suchte Rat bei allen möglichen anderen Gärtnern und probierte alle bekannten Methoden aus, um den Löwenzahn loszuwerden, aber ohne Erfolg. Schließlich ging er den ganzen Weg bis zur Hauptstadt, um beim Hofgärtner am Palast vorzusprechen.
Der weise alte Mann hatte schon viele Gärtner beraten und schlug eine Vielzahl von Mitteln vor, um den Löwenzahn auszurotten, aber der Mann hatte sie schon alle ausprobiert. Eine Weile saßen sie schweigend zusammen, bis am Ende der Gärtner den Mann anschaute und sagte: "Nun, dann schlage ich vor, du lernst, den Löwenzahn zu lieben. Klaus Biedermann


Zur Erinnerung Nelson Mandelas Antrittsrede:

"Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind.
Unsere tiefste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns erschreckt.
Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen?
Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind Gottes.
Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.
Es ist nichts Erleuchtendes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht sicher fühlen.
Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.
Und wenn wir unser eigenes Licht erscheinen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere."
"Nicht die Gewehrkugeln und Generäle machen Geschichte, sondern die Massen". Nelson Mandela

 
Denken ohne Geländer
Apple verlegt seinen Firmensitz nach Deutschland. Momentan ist das noch ein Traum, weshalb sollten wir ihn nicht eines Tages wahr werden lassen?

Im Handelsblatt vom 12.02.2013 habe ich gelesen, Wirtschaftsminister Philipp Rösler sei im Silikon Valley, USA, gewesen und habe dort mit Unternehmern der IT-Branche, Studenten und Professoren gesprochen. Er habe den Wunsch geäußert, in Deutschland möge auch einmal eine solch große Firma wie Apple entstehen. Hierzu bedürfe es, so führte das Handelsblatt weiter aus, dass die Menschen lernten, zu „denken ohne Geländer“, wie Hannah Arendt, die große deutsche Denkerin einst gesagt habe.

Was sind denn eigentlich diese Geländer, die die Menschen in ihrem Denken in diesen engen Bahnen halten, aus denen es scheinbar kein Entkommen gibt? Die Geländer bestehen aus Ohnmachten, Ängsten, Lügen, Dünkel-Selbstmitleid-Strukturen, Erwartungen, Pflicht-, Sorge und Schuldgefühlen. Diese Blockaden und Strukturen gilt es zu lösen, um ein „Denken ohne Geländer“ möglich zu machen. Dann steht den Menschen ihre gesamte Wesenskraft zur Verfügung, die zu einer sehr großen Kreativität und Intuition führt und ungeahnte Entdeckungen und Neugründungen möglich macht.

Es würde sich lohnen, sich mit der Denk- und Lebensart der Heilenergetik zu beschäftigen, mit der viele Menschen seit Jahren ihre Geländer im Kopf  erfolgreich abbauen. Die große Mehrheit hat sich noch nicht damit beschäftigt und so laufen wir immer noch gegen unverständliche und unnötige Barrieren wenn wir eine Erfindung eintragen lassen, eine Firma anmelden oder mit einem Politiker, Rechtsanwalt, Banker oder Beamten in einer verständlichen Sprache reden wollen. Es sind die Ängste, etwas falsch zu machen oder etwas zu sagen, das aus dem Zusammenhang gerissen, gegen uns verwendet werden könnte, die uns hemmen. Es sind die Ohnmachten vor den vielen bürokratischen Hürden, die uns untätig werden lassen. Es sind die Dünkel, die uns „american englisch“ reden lassen obwohl wir in Deutschland sind oder die uns in lateinischen oder fachspezifischen Begriffen schwadronieren lassen, wohl wissend, dass uns dann keiner versteht.
War Apple nicht unter anderem deshalb an die Weltspitze gekommen, weil diese Firma verstanden hat, zu denken wie der Anwender denkt und Produkte zu entwickeln, die der Anwender leicht bedienen kann? Wir sollten lernen, unsere Politik-, Fach- und Geschäftssprache an das Volk anzupassen, dafür müssen wir jedoch lernen, zu denken ohne Geländer.

Autor: Theo Kaiser
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Der Saal der 1000 Spiegel!
Irgendwo in Tibet in einem Tempel gab es einen Saal der 1000 Spiegel.
Es ergab sich, dass sich eines Tages ein Hund in diesem Tempel verirrte und in diesen Saal gelangte. Plötzlich konfrontiert mit 1000 Spiegelbildern, knurrte und bellte er seine vermeintlichen Gegner an. Diese zeigten ihm ebenso tausendfach die Zähne und bellten zurück. Darauf reagierte der Hund noch wilder und aggressiver.
All dies führte schließlich dazu, dass der Hund völlig verängstigt aus dem Tempel rannte und überzeugt davon war, dass alle Hunde dieser Welt böse und schlecht sind.

Es verging einige Zeit und irgend wann kam ein anderer Hund in den gleichen Tempel und in den Saal der 1000 Spiegel. Auch dieser Hund sah sich tausendfach umgeben von seinesgleichen.
Da wedelte er freudig mit seinem Schwanz - und tausend Hunde wedelten ihm entgegen und freuten sich mit ihm. Freudig und ermutigt verließ dieser Hund den Saal und war überzeugt, dass alle Hunde dieser Welt nett und freundlich sind.


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